SABA

Das Projekt richtet sich an Auszubildende im Bauhandwerk im ersten Lehrjahr und kombiniert sozialpädagogische Begleitung, gezielte Sprachförderung sowie Workshops zu Alltags- und ausbildungsrelevanten Kompetenzen.

Übergeordnetes Ziel ist die Reduzierung der Ausbildungsabbrüche im Bauhandwerk im ersten Ausbildungsjahr und die Stabilisierung der Auszubildenden im Übergang von der Schule in den Beruf.

Alle Maßnahmen sind in die ÜBA-Phasen integriert – niedrigschwellig und ohne zusätzliche Wege.

Sozialpädagogische Begleitung

  • Regelmäßige Präsenz einer sozialpädagogischen Fachkraft während der ÜBA-Phasen
  • Einzel- und Gruppengespräche zur Stabilisierung (Alltagsstruktur, Konfliktbewältigung, Motivation)
  • Krisenintervention bei drohendem Ausbildungsabbruch
  • Moderation von Gesprächen zwischen Auszubildenden, Betrieben und Berufsschulen
  • Unterstützung bei Behördenangelegenheiten (Ämter, Finanzen, Wohnen)

Gezielte Sprachförderung

Die Sprachförderung wird direkt an die ÜBA-Blöcke gekoppelt, um Teilnahmehürden zu minimieren.

  • Einstiegs-Sprachstandserhebung zu Beginn des ersten Lehrjahres
  • Kleingruppenkurse: Fachsprache Bauhandwerk, Berufsschulsprache, Berichtsheftführung
  • Individuelle Förderung für Jugendliche mit Migrations- oder Fluchterfahrung
  • Enge Abstimmung mit Berufsschulen zur Vorbereitung sprachlicher Anforderungen

Workshops zu Alltagskompetenzen

  • Lernen lernen, Zeit- und Selbstmanagement
  • Umgang mit Stress
  • Team- und Kommunikationskompetenz
  • Rechte und Pflichten in der Ausbildung
  • Sensibilisierung für Anforderungen des Arbeitslebens im Bauhandwerk
  • Stärkung von Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen

Wir danken den großartigen Förderern:

ANSPRECHPARTNER/-IN

Porträt Martin Ley-Schweppe

Martin Ley-Schweppe

Telefon: 0521 94284-36
martin.ley-schweppe@hbz.de