Straßenwärter/-in

...die sorgen für freie Straßen.
Straßen, Autobahnen und Parkplätze sowie die dazugehörigen Grünflächen und Straßenbauwerke wie z.B. Brücken müssen regelmäßig kontrolliert, gewartet und instand gehalten werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Etwa 30.000 Straßenwärterinnen und Straßenwärter sind im Bundesgebiet in den Straßen- und Autobahnmeistereien und in den Bauhöfen der Kommunen mit diesen Aufgaben beschäftigt.

Die Aufgaben

Straßenwärter/innen stellen z.B. Gefahrenquellen wie Schlaglöcher, verblasste Markierungen oder bröckelnde Fahrbahnränder fest. Beschädigte oder abgenutzte Stellen setzen sie instand. Sie säubern verschmutzte Fahrbahnen, Leitpfähle oder Verkehrsschilder. Außerdem reinigen und warten sie Entwässerungseinrichtungen, stellen Verkehrszeichen auf, bessern Fahrbahnmarkierungen aus, schneiden Bäume und Sträucher zurück und mähen Grünstreifen. Zu ihren Aufgaben gehört auch das Absichern von Baustellen und Unfallstellen. Im Winter führen sie Räum- und Streudienste durch.
 

Berufliche Weiterbildung

Der erfolgreiche Einstieg in den Beruf ist erst der Anfang. Weiterentwicklungen in der Verkehrstechnik sowie im Straßenbau sind Herausforderungen, denen sich Straßenwärter und Straßenwärterinnen immer wieder neu stellen müssen. Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Straßen- und Pflasterbau über Baumaschinenführung und im Bedienen von Spezialfahrzeugen bis hin zu Arbeitsschutz und -sicherheit. Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann ebenso aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen. Nahe liegend ist es, die Prüfung als Straßenwärtermeister/in abzulegen. Straßenwärter und Straßenwärterinnen, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Verkehrsbau erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist übrigens auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Vorausgesetzt werden je nach Bundesland verschiedene berufliche Qualifikationen.

Die Grundvoraussetzungen

Neigung zu handwerklicher Tätigkeit mit körperlichem Einsatz sowie Neigung zum Umgang mit technischen Geräten (z.B. Fräsen und Walzen).