Bitte wählen Sie einen Bereich.
05.03.2012 - Ausbildung
Marseiller-Zimmerer-Azubis erneut im HBZ Brackwede
20.02.2012 - Presseartikel
Ausgezeichnet
17.02.2012 - Presseartikel
5 weitere „gute Bauunternehmen“ in OWL
06.02.2012 - Presseartikel
Talentinitiative Handwerk OWL
06.02.2012 - Presseartikel
2. Ehemaligentreffen - wieder voller Erfolg!
06.02.2012 - Presseartikel
Vorbereitungsbesuch zum Deutsch-Französischen...
27.01.2012 - Fort- und Weiterbildung
Das ZIH-Projekt und das Jahr 2011
Bitte geben Sie einen Suchbegriff ein.
13.07.2012
Ein Jahrgang mit vielen Siegern
BAUHANDWERKER AUS DER REGION IM HBZ BRACKWEDE LOSGESPROCHEN
In vertrauter „heimischer" Atmosphäre hatten sich die angehenden Junggesellinnen und -gesellen, Obermeister und Lehrlingswarte, Prüfungsausschüsse, Berufsschullehrer und Ausbilder sowie das gesamte HBZ-Team am 13. Juli 2012 in der hauseigenen Zimmererhalle des HBZ Brackwede zusammen gefunden.
Ulrich Wagener, 1. Vorstandsvorsitzender des HBZ Brackwede, begrüßte die Gäste und freute sich mit den erfolgreichen Prüflingen:
"Manche von Ihnen werden wir heute aufgrund von besonderen Leistungen auszeichnen. Aber ob mit oder ohne besondere Auszeichnung - niemand kann ermessen, wie viel Einsatz und Mühe hinter jedem Zeugnis stecken, wie viele Höhen und Tiefen, wie viele Stürme und Flauten zu meistern waren. Sie haben sich mit der Gesellenprüfung ein solides Fundament für Ihren weiteren Lebensweg geschaffen. Wer dieses Ziel erreicht, hat Manches dafür getan. Anteil an Ihrem Erfolg haben aber auch die Lehrer in der Berufsschule, die Ausbilder hier im HBZ und die Mitarbeiter in den Firmen, die alles daran gesetzt hatten, Ihnen zum Bestehen der Gesellenprüfung zu verhelfen. Sie haben gelernt ein Gebäude senkrecht und stabil zu bauen: Alles im Lot und im Winkel, alles ist im Gleichgewicht. Vielleicht hat manch einer gedacht, eine Ausbildung "auf dem Bau" sei nicht cool und heute nicht mehr angesagt; nicht mehr "up to date"?! Ich finde: Sie sind cool geblieben und stehen mit beiden Beinen auf dem Boden. Greifen Sie trotzdem nach den Sternen! Die Bauleute können - wie kein anderer Berufsstand - ihr Werk wachsen sehen und können sich auch noch nach vielen Jahren an ihr Werk erinnern und daran erfreuen. Bauen heißt, ein Stück Lebensqualität zu schaffen. Ohne Bauleistungen ist Fortschritt nicht denkbar! Bauarbeit ist Teamarbeit und das können Sie; Sie haben Ihren Teamgeist bewiesen. Sie haben handwerkliches Geschick und Köpfchen bewiesen. Freuen Sie sich über den Abschluss Ihrer Lehrzeit und beweisen Sie in Ihren Berufen Ihre Teamfähigkeit".
Kreishandwerksmeister Burkhard Brockbals beglückwünschte die Prüflinge und bestärkte sie in ihrer Entscheidung für einen Handwerksberuf mit folgenden Worten:
"Wir feiern heute nicht nur erfolgreiche junge Gesellinnen und Gesellen, sondern auch den Erfolg eines weltweit einmaligen Ausbildungssystems, der dualen Ausbildung. Neben Deutschland setzen - zumindest in Europa - eigentlich nur Österreich, die Schweiz und mit Abstrichen auch Dänemark auf diese Art der beruflichen Qualifizierung. Die duale Berufsausbildung ist die Antriebsfeder für Deutschlands Innovationskraft und Wirtschaftswachstum. Das Ergebnis einer Studie ist eindeutig: Speziell für Mittelständler sind die durch eine Lehre bestens qualifizierten Fachkräfte der wichtigste Faktor für die Weiterentwicklung von Produkten, Arbeitstechniken und betrieblichen Strukturen. Gut ausgebildete Lehrlinge sind eine der wichtigsten Stärken des Standorts Europa. Handwerk ist Wissen und Können! Eine Lehre im Handwerk eröffnet somit ein breites Spektrum beruflicher Qualifizierung."
Auch 2 "Ehemalige" kamen in einem kurzen von Klaus-Werner Schäfer, HBZ-Geschäftsführer, moderierten Interview zu Wort und schilderten rückblickend ihre Eindrücke und kleine Anekdoten aus ihrer HBZ-Zeit als Azubi bzw. Meisterschüler. Schäfer resümierte "... was wäre die Welt ohne Handwerk? Und was wäre das Handwerk ohne engagierte Gesellen und fähige Meister?" Das HBZ werde immer einen attraktiven Beitrag dazu leisten.
Dann kam es zum hochoffiziellen Teil: Lehrlingswart Hans Vorderwisch zündete die Kerzen an und öffnete die Innungslade. Die Auszubildenden bekamen ihre Gesellenbriefe von den Prüfungsausschüssen überreicht. Dann verkündete Hans Vorderwisch den traditionellen "Freispruch": "Hiermit entlasse ich Sie in den Gesellenstand!"
Besonders ausgezeichnet wurden die Jahrgangsbesten:
• Maurer Bielefeld: Timo Beste, Firma Junker
• Hochbaufacharbeiter/-werker OWL: Tutas Indraos
(Firma Stiftungen Bethel)
• Maurer Gütersloh: Ruben Dübber
(Firma Großekathöfer)
• Beton- und Stahlbetonbauer OWL: Dennis Lehn
(Firma Becker)
• Zimmerer OWL: Michael Laumann (Firma Laumann)
• Straßenbauer OWL: Carsten Harland (Firma Kleffmann)
• Tiefbaufacharbeiter OWL: Evgenij Kolycev
(Firma Vogt)
• Fliesen-, Platten- und Mosaikleger: Viktoria Dammann
(Firma Dammann)
Aktuelles
Aktuelle Fort- und Weiterbildungen