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Polnische Delegation zu Gast im HBZ
07.05.2013 - Presseartikel
Viele attraktive Berufsperspektiven im Handwerk
02.05.2013 - Presseartikel
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19.03.2013 - Presseartikel
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06.06.2012
Erfahrungsaustausch zum Thema Fachkräftemangel
Der Fachkräftemangel ist im Handwerk längst angekommen. Um über Lösungen für dieses drängende Problem zu sprechen, trafen sich am 29.05.2012 der FDP-Bundestagsabgeordnete und Ausbildungsexperte Heiner Kamp und der Geschäftsführer des Handwerksbildungszentrums Brackwede, Klaus-Werner Schäfer. Bei dieser Gelegenheit machte sich Heiner Kamp auch ein Bild über die Arbeit des Handwerksbildungszentrums (HBZ).
Das Problem des Fachkräftemangels spielt für das HBZ eine immer größere Rolle. „Es wird von Jahr zu Jahr schwerer, Jugendliche für eine handwerkliche Ausbildung zu begeistern. Dies hat unterschiedliche Ursachen, auf die wir differenziert reagieren müssen", so Klaus-Werner Schäfer. Heiner Kamp sieht noch eine andere Schwierigkeit: „In Gesprächen werden immer wieder die mangelnde Selbstständigkeit vieler Jugendlicher sowie fehlende Grundkenntnisse in Mathematik und Rechtschreibung hervorgehoben. Hier sind die Eltern und die Schulen gefordert. Die Ausbildung muss auf die Schule aufbauen können. Sie darf nicht zum Schulersatz werden."
Zudem habe das Handwerk ein Imageproblem. Kamp: „Viele Jugendliche wissen gar nicht, was sie als Handwerker erwartet." Dies hat auch das Handwerk erkannt. Neben einer bundesweiten Imagekampagne engagiert sich das HBZ Brackwede auch direkt vor Ort. Schäfer: „Wir sind ständig auf Messen und Berufsinformationsbörsen präsent und bieten Interessenten die Möglichkeit, sich unverbindlich zwei Tage lang im HBZ ein Bild über die Arbeit des Handwerks zu machen." Darüber hinaus unterhält das HBZ Brackwede zahlreiche Kooperationen mit Schulen aus den Kreisen Bielefeld und Gütersloh. Positiv bewerteten Schäfer und Kamp zudem den Ausbildungskonsens NRW. Die Berufsorientierung sei so zu einem festen und wichtigen Bestandteil in den Schulen geworden.
Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und als Unternehmer seine Betriebsnachfolge zu sichern, sei schließlich auch eine passgenaue Projektarbeit mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entscheidend. Schäfer und Kamp waren sich einig, den Austausch zwischen Politik, Handwerk und Schulen fortzusetzen.
Auf dem Foto (von links): Klaus-Werner Schäfer, Geschäftsführer des HBZ Brackwede, Heiner Kamp, Mitglied des Bundestages; Susan Klaus, Projektleitung im HBZ Brackwede; Alexander Senn, Wahlkreisreferent
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